VBE HBS Tagesfahrt des VBE Braunschweig nach Celle 2012

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Verband Bildung und Erziehung

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VBE-Fahrt nach Münster
vom 24. bis 25. August 2019
für VBE-Mitglieder und Angehörige bzw. VBE-Nahestehende

Der Reisepreis (110 Euro für VBE-Mitglieder, 125 Euro für Nichtmitglieder) enthält: Busfahrt, Übernachtung, Frühstück, Besichtigung, Führung, Bootsfahrt, Kaffeetrinken sowie Münsteraner KrimiTour

Lesen Sie die vorläufige Reiseplanung: pdf_icon.gif pdf-Version (329.8 kByte)


Zur Anmeldung.

Weitere Informationen erteilt der VBE Hannover-Braunschweig

Tagesfahrt des VBE Braunschweig nach Celle 2012

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Reisebericht

Tagesfahrt des VBE Braunschweig nach Celle

Anfang September hat der VBE-Bezirksverband Braunschweig mit 34 Teilnehmern bei hervorragendem Wetter eine Tagesfahrt nach Celle durchgeführt. Ein Bus brachte die Gruppe zur ersten Station, dem Deutschen Erdölmuseum in Wietze bei Celle. Eine ausgezeichnete Führung durch die Anlage erfolgte mit viel Fachwissen und Humor durch einen pensionierten Tiefbauingenieur. So erfuhren die Lehrkräfte, dass 1858/59 der Geologe Konrad Hunäus hier eine der weltweit ersten ölfündigen Bohrungen nieder brachte. Damit begann die industrielle Erdölförderung in Wietze, die über 2.000 Bohrungen und ab 1918 auch ein Erdölbergwerk entstehen ließen. Dieses Bergwerk stellte eine Besonderheit dar. In einem Streckennetz von über 80 km Länge in Tiefen zwischen 222 und 325 m wurde von Bergleuten (in der Region auch Ölmuckel genannt) Erdöl aus Ölsand gewonnen.

Zwischen 1900 und 1920 war Wietze das produktivste deutsche Erdölfeld mit einem Anteil von knapp 80 Prozent an der deutschen Förderung. Sehr interessant waren auch die Außenanlagen, die die Entwicklung der Bohr- und Fördertechnik aufzeigen. Die Einrichtungen befinden sich noch im Urzustand und können zum Teil auch in Betrieb gesetzt werden. Durch die Möglichkeit hier naturwissenschaftliche Versuchsreihen und Experimente durchführen zu können, ist dieses Museum als Ziel für Schulklassen sehr zu empfehlen.

Nach einem kleinen Imbiss im Schatten der Eichen auf dem Museumsgelände, ging die Fahrt in zwei Planwagen zum 55 m hohen sogenannten ;Wietzer Ölberg. Dieser Berg ist eine frühere Abraumhalde auf der der entölte Sand aus dem Bergwerk entsorgt wurde. Auf die geplante Besteigung verzichteten die Teilnehmer wegen der sehr heißen Mittagssonne. Die Planwagenfahrt führte dann weiter durch das beschauliche Südheidedorf Hornbostel an die Aller zu einer Anlegestelle des Ausflugsschiffs Wappen von Celle. Eine naturverbundene Fahrt von ca. 3,5 Stunden durch die idyllische Allerlandschaft brachte die VBE-Mitglieder wieder nach Celle in den Hafen.

Nach einem geführten Stadtrundgang durch die sehenswerte Altstadt Celles saßen die meisten Teilnehmer noch bis ca. 22:30 Uhr auf der Terrasse der Prangerschenke mit Blick auf die Stechbahn und ließen, bei einem Glas Celler Bier, den Abend ausklingen. Gegenüber, vor den Räumlichkeiten der ehemaligen Löwenapotheke, sang ein Chor - und das alles bei mediterranem Wetter. So hatte die VBE-Gruppe in Celle noch einen sehr schönen Abschluss der von Harrybert Kurz organisierten gelungenen Tagesfahrt.

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(Eingestellt am 02.10.2012)